„Schutzranzen“

Vernetztes Fahren auf Überwachungskurs

Friedemann Ebelt

Das Projekt „Schutzranzen“ trackt Grundschulkinder in Ludwigsburg und will das zukünftig bundesweit machen. Apps, GPS-Tracker im Ranzen und eine Cloud sollen die Kinder im Straßenverkehr sicherer machen.
Verkehrspolitisch, pädagogisch, technisch und gesellschaftlich ist das Projekt ein Desaster. Denn es macht Überwachung zur Voraussetzung für vernetztes Fahren und Verkehrssicherheit. Die Autoindustrie kämpft mit solchen Projekten um Standards und Marktmacht. Vernetztes Fahren muss ohne Überwachung gehen – darum will Digitalcourage die „Schutzranzen“ stoppen.

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