Turf.js – Geoverarbeitung im Browser

Numa Gremling

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Die Open Source JavaScript-Bibliothek Turf.js ermöglicht geographische
Analysen und Abfragen. Anders als bei klassischen Python-Geoverarbeitungsbibliotheken, wie
PyQGIS oder auch ArcPy, ist bei Turf.js keine GIS-Anbindung erforderlich. Die Analysen
können in einem beliebigen Browser ausgeführt werden. Diese Flexibilität ist besonders für
Webmapping-Anwendungen von hoher Bedeutung, da die Kombination mit beliebigen
Mapping-Bibliotheken wie z.B. OpenLayers oder Leaflet und damit auch eine Visualisierung
der Ergebnisse möglich ist. Im Gegensatz zu Web Processing Services (WPS), die eine
komplexe serverseitige Infrastruktur erfordern, arbeitet Turf.js clientseitig mit Daten im
GeoJSON-Format, was nicht nur eine allgemein bessere Performance mit sich bringt, sondern
zudem auch offline funktioniert.


Im Vortrag werden verschiedene Anwendungsbeispiele aufgezeigt, die diese Vorteile
verdeutlichen. Die Erstellung von Puffern, Punkt-in-Polygon, Zusammenführen (Merge),
Ausschneiden (Erase) und viele andere Funktionen zeigen die Möglichkeiten von Turf.js, die
eine schnelle und leicht umzusetzende Alternative zu komplexen Web-GIS-Lösungen
darstellen.

Turf.js ist eine Open Source JavaScript-Bibliothek, die geographische
Analysen und Abfragen ermöglicht. Im Gegensatz zu Web Processing Services (WPS), die eine
komplexe serverseitige Infrastruktur erfordern, arbeitet Turf.js clientseitig mit Daten im
GeoJSON-Format. Somit ist Turf.js eine schnell und leicht umzusetzende Alternative zu
komplexen Web-GIS-Lösungen. Im Vortrag werden klassische Werkzeuge zur Analyse von
Geodaten, wie Puffer und Punkt-in-Polygon, aber auch die Durchführung komplexer Analysen
vorgestellt.

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