ALKIS und Digital Twin - Ziemlich beste Freunde?
Welche Rolle spielen die Amtlichen Geobasisdaten, insbesondere ALKIS, in einem Urbanen Digitalen Zwilling (UDZ)? Am Beispiel des UDZ der Stadt Wuppertal wird gezeigt, wie sich die traditionelle Idee der Bereitstellung einer Basiskartenebene in ein neues Verständnis verwandelt hat, nämlich die Bereitstellung von Geobasisobjekten, die eine datenquellenübergreifende Zusammenführung diverser Fachdaten erlauben. Dabei wird die Bedeutung der Vektordaten (hier MapLibre-Technologie) herausgearbeitet.
Beim Aufbau eines Urbanen Digitalen Zwillings stößt man zwangsläufig auf die Frage, welche Stellung die Amtlichen Geobasisdaten - insbesondere die ALKIS-Daten - in einem solchen Modell einnehmen. Am Praxisbeispiel der Entwicklungen zum Digitalen Zwilling der Stadt Wuppertal wird gezeigt, wie sich die traditionelle Idee der Bereitstellung einer Basiskartenebene in ein neues Verständnis verwandelt hat, nämlich die Bereitstellung von Geobasisobjekten, die eine datenquellenübergreifende Zusammenführung unterschiedlicher Fachdaten erlauben. Diese Datenaggregationen können kontextabhängig so variiert werden, dass sie unterschiedliche Interessenprofile bedienen. In dem Vortrag wird die zentrale Bedeutung von Vektordatenrepräsentationen (Mapbox-konforme Vector-Tiles-Services) für das neue Leitbild thematisiert. In diesem Zusammenhang wird auch auf die Nutzung von MapLibre als Mapping-Engine für Vektordaten eingegangen. Abschließend werden noch einige Thesen zu zwei Fragekomplexen vorgestellt:
1) Was genau ist eigentlich ein Geobasiszwilling und was hat der für einen Nutzen?
2) Welche Erwartungen entstehen aus dem neuen Leitbild an die Katasterverwaltung?
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