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MapServer: Terabyteweise digitale Orthophotos aus S3 und NFS performant bereitstellen

Erik Jost

Im Rahmen des Reengineerings der Geodateninfrastruktur Thüringen (TMDI, TLBG) werden **Digitale Orthophotos (DOP)** in eine **hochmoderne, containerisierte IT-Landschaft** und in das neue Thüringer Landesrechenzentrum (TLRZ) migriert. Mehrere **Terabyte** an DOP im GeoTIFF-Format werden über den MapServer als OGC-konforme WMS- und WCS-Dienste bereitgestellt – sowohl aus **S3-Buckets** als auch aus klassischen **NFS-Dateisystemen**. Der Vortrag zeigt Architektur, Erfahrungen und Optimierungen.

Um den Zugriff auf flächendeckende **Digitale Orthophotos (DOP)** performant und zuverlässig zu gestalten, werden diese in einem Pilotprojekt im Rahmen des Reengineerings der Geodateninfrastruktur Thüringen - zusammen mit dem Thüringer Ministerium für Digitales und Infrastruktur und dem Thüringer Landesamt für Bodenmanagement und Geoinformation - in eine **hochverfügbare Kubernetes-Umgebung** des Thüringer Landesrechenzentrums (TLRZ) überführt.
Die DOP liegen landesweit im **GeoTIFF-Format** mit einem Gesamtvolumen von mehreren Terabyte vor. Für die Bereitstellung werden bewährte Open Source-Komponenten wie **MapServer und GDAL** eingesetzt, die **OGC-konforme WMS- und WCS-Dienste** realisieren.
Im Zuge der Migration wurden neben klassischen NFS-Dateisystemen auch S3-kompatible Speichersysteme integriert und hinsichtlich Performance und Skalierbarkeit untersucht. Der Vortrag gibt Einblicke in technische Herausforderungen, erprobte Konfigurationen und Optimierungen, insbesondere bei der Konvertierung von **TIFF** zu **GeoTIFF** und **Cloud Optimized GeoTIFF (COG)**.
Der Vortrag zeigt, wie durch den Einsatz von Open Source-Technologien und containerisierten Infrastrukturen eine nachhaltige, skalierbare und zukunftssichere Geodatenplattform entstehen kann.

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