Keynote: Hacking and Art in the Post-Snowden Era

Cornelia Sollfrank

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Spätestens seit den Enthüllungen von Edward Snowden haben wir Gewissheit: Es gibt kein Entkommen aus dem engmaschig gesponnenen Netz aus rücksichtslosen Wirtschaftsinteressen und staatlicher Kontrolle. Digitale vernetzte Technologien spielen dabei die zentrale Rolle. Einst Träger von politischen und sozialen Utopien basierend auf horizontaler Vernetzung und Gleichberechtigung, haben sie nun endgültig die Unschuld verloren, die sie nie besaßen. Die Einsicht, dass das Übel, die Gegner, die es zu bekämpfen gilt, ungreifbar, omnipräsent und übermächtig sind, bringt das Mantra der Ausweglosigkeit zum Erklingen: ‚Resistance is futile’ so lautete das Motto des International Symposium of Electronic Arts 2013 in Sydney. In diesem Szenario der allgemeinen Ratlosigkeit können Kunst und Hacking eine wichtige Rolle spielen. Die ihnen gemeinsamen Eigenschaften ‚attitude&competence’ bringen im alltäglichen Umgang mit Technik immer wieder neue Formen des kreativen Missbrauchs und des innovativen Widerstands hervor. Nicht ‚aufgeben’ ist die Botschaft, sondern mehr Eigenverantwortung im täglichen Umgang mit digitaler Technik ist daher das Motto!

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