<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
  xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
  xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
  xmlns:itunes="http://www.itunes.com/dtds/podcast-1.0.dtd"
  xmlns:trackback="http://madskills.com/public/xml/rss/module/trackback/">
  <channel>
    <title>Chaos Computer Club - FIfFKon 2026 (low quality mp4)</title>
    <link>https://media.ccc.de/c/fiffkon26</link>
    <description> This feed contains all events from fiffkon26 as mp4</description>
    <copyright>see video outro</copyright>
    <lastBuildDate>Sat, 31 Oct 2026 20:56:34 -0000</lastBuildDate>
    <image>
      <url>https://static.media.ccc.de/media/events/fiffkon/2026/logo.png</url>
      <title>Chaos Computer Club - FIfFKon 2026 (low quality mp4)</title>
      <link>https://media.ccc.de/c/fiffkon26</link>
    </image>
    <item>
      <title>FIfF-Jahresrückblick 2026 (fiffkon26)</title>
      <link>https://media.ccc.de/v/fiffkon26-77-fiff-jahresrckblick-2026</link>
      <description>FIfF-Jahresrückblick 2026

Licensed to the public under https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/
about this event: https://fahrplan.2026.fiffkon.de/fiffkon26/talk/JZD39K/
</description>
      <enclosure url="https://cdn.media.ccc.de/events/fiffkon/2026/h264-sd/fiffkon26-77-deu-FIfF-Jahresrueckblick_2026_sd.mp4"
        length="73950212"
        type="video/mp4"/>
      <pubDate>Sat, 31 Oct 2026 16:30:00 +0100</pubDate>
      <guid isPermaLink="true">https://cdn.media.ccc.de/events/fiffkon/2026/h264-sd/fiffkon26-77-deu-FIfF-Jahresrueckblick_2026_sd.mp4?1793479383</guid>
      <dc:identifier>d3006acd-f539-59c0-8323-5d0b1ab30ddb</dc:identifier>
      <dc:date>2026-10-31T16:30:00+01:00</dc:date>
      <itunes:author>Stefan Hügel, Rainer Rehak</itunes:author>
      <itunes:explicit>No</itunes:explicit>
      <itunes:keywords>77, 2026, fiffkon26, Programm, Delphi Saal, fiffkon26-deu, Day 2</itunes:keywords>
      <itunes:summary>FIfF-Jahresrückblick 2026

Licensed to the public under https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/
about this event: https://fahrplan.2026.fiffkon.de/fiffkon26/talk/JZD39K/
</itunes:summary>
      <itunes:duration>00:30:00</itunes:duration>
      <itunes:image href="https://static.media.ccc.de/media/events/fiffkon/2026/77-d3006acd-f539-59c0-8323-5d0b1ab30ddb.jpg"/>
    </item>
    <item>
      <title>Die materielle Kehrseite der Digitalisierung – und wie wir sie reparieren und vor Ort Reparaturinfrastruktur für alle und alles aufbauen (fiffkon26)</title>
      <link>https://media.ccc.de/v/fiffkon26-68-die-materielle-kehrseite-der-digitalisierung-und-wie-wir-sie-reparieren-und-vor-ort-reparaturinfrastruktur-fr-alle-und-alles-aufbauen</link>
      <description>Jedes Smartphone, jedes Rechenzentrum, jede KI-Anwendung hat eine Kehrseite: Rohstoffe, Energie, Elektroschrott. Während „digitale Resilienz&quot; meist als Frage von mehr Technologie verhandelt wird, schauen wir auf die Materialität und fragen, welche  Infrastruktur es braucht, um da rauszukommen und danach, was Nachbarschaften in der Polykrise tatsächlich widerstandsfähig macht. Unsere These: kooperativ getragene, dezentrale Infrastrukturen der Reparatur, Wiederverwendung, Kreislaufwirtschaft als Grundversorgung, gerne rechtlich und kommunal dauerhaft verankert. Reparatur ist kein Nischenthema, sondern handfeste IT- und Ressourcenpolitik.

Der Beitrag verbindet Forschung und Praxis: das RIFS Discussion Paper „Dare to Design for Disaster&quot; (Mieulet/Jerchel 2026) und den Betrieb eines Reparatur- und Leihladens (Kreisler e.V.) in der Berliner Gropiusstadt. Reparatur, Wiederverwendung und Kreislaufwirtschaft begreifen wir dabei nicht als Nischenthema, sondern als netz- und ressourcenpolitisches Handlungsfeld der Daseinsvorsorge.
Im Zentrum steht die Frage, wie Multistakeholder-Arrangements – Public-Civic-Partnerships – Reparaturinfrastruktur tragfähig machen. Der Vergleich Frankreich/Deutschland zeigt, wie weit derselbe EU-Rechtsrahmen in der Umsetzung auseinanderlaufen kann: Frankreich verschränkt Herstellerverantwortung, öffentliche Hand und lokale Trägerstrukturen so, dass Reparatur tatsächlich in die Fläche kommt – getragen von vielen Schultern statt von einzelnen Initiativen. Genau hier liegt der Hebel: Wo Public-Civic-Partnerships die Verantwortung verteilen und dauerhafte Finanzierung ermöglichen, wird resiliente Low-Tech-Infrastruktur vor Ort verankert, gemeinsam getragen und andernorts replizierbar – als konkreter Weg in eine Circular Society.

Licensed to the public under https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/
about this event: https://fahrplan.2026.fiffkon.de/fiffkon26/talk/LSZRA7/
</description>
      <enclosure url="https://cdn.media.ccc.de/events/fiffkon/2026/h264-sd/fiffkon26-68-deu-Die_materielle_Kehrseite_der_Digitalisierung_-_und_wie_wir_sie_reparieren_und_vor_Ort_Reparaturinfrastruktur_fuer_alle_und_alles_aufbauen_sd.mp4"
        length="130357813"
        type="video/mp4"/>
      <pubDate>Sat, 31 Oct 2026 14:30:00 +0100</pubDate>
      <guid isPermaLink="true">https://cdn.media.ccc.de/events/fiffkon/2026/h264-sd/fiffkon26-68-deu-Die_materielle_Kehrseite_der_Digitalisierung_-_und_wie_wir_sie_reparieren_und_vor_Ort_Reparaturinfrastruktur_fuer_alle_und_alles_aufbauen_sd.mp4?1793477793</guid>
      <dc:identifier>cdc08eb6-6610-55ff-8767-4400ab7d0d0f</dc:identifier>
      <dc:date>2026-10-31T14:30:00+01:00</dc:date>
      <itunes:author>Cléo Mieulet, Paul Jerchel</itunes:author>
      <itunes:explicit>No</itunes:explicit>
      <itunes:keywords>68, 2026, fiffkon26, Programm, Delphi Saal, fiffkon26-deu, Day 2</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Jedes Smartphone, jedes Rechenzentrum, jede KI-Anwendung hat eine Kehrseite: Rohstoffe, Energie, Elektroschrott. Während „digitale Resilienz&quot; meist als Frage von mehr Technologie verhandelt wird, schauen wir auf die Materialität und fragen, welche  Infrastruktur es braucht, um da rauszukommen und danach, was Nachbarschaften in der Polykrise tatsächlich widerstandsfähig macht. Unsere These: kooperativ getragene, dezentrale Infrastrukturen der Reparatur, Wiederverwendung, Kreislaufwirtschaft als Grundversorgung, gerne rechtlich und kommunal dauerhaft verankert. Reparatur ist kein Nischenthema, sondern handfeste IT- und Ressourcenpolitik.

Der Beitrag verbindet Forschung und Praxis: das RIFS Discussion Paper „Dare to Design for Disaster&quot; (Mieulet/Jerchel 2026) und den Betrieb eines Reparatur- und Leihladens (Kreisler e.V.) in der Berliner Gropiusstadt. Reparatur, Wiederverwendung und Kreislaufwirtschaft begreifen wir dabei nicht als Nischenthema, sondern als netz- und ressourcenpolitisches Handlungsfeld der Daseinsvorsorge.
Im Zentrum steht die Frage, wie Multistakeholder-Arrangements – Public-Civic-Partnerships – Reparaturinfrastruktur tragfähig machen. Der Vergleich Frankreich/Deutschland zeigt, wie weit derselbe EU-Rechtsrahmen in der Umsetzung auseinanderlaufen kann: Frankreich verschränkt Herstellerverantwortung, öffentliche Hand und lokale Trägerstrukturen so, dass Reparatur tatsächlich in die Fläche kommt – getragen von vielen Schultern statt von einzelnen Initiativen. Genau hier liegt der Hebel: Wo Public-Civic-Partnerships die Verantwortung verteilen und dauerhafte Finanzierung ermöglichen, wird resiliente Low-Tech-Infrastruktur vor Ort verankert, gemeinsam getragen und andernorts replizierbar – als konkreter Weg in eine Circular Society.

Licensed to the public under https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/
about this event: https://fahrplan.2026.fiffkon.de/fiffkon26/talk/LSZRA7/
</itunes:summary>
      <itunes:duration>00:50:11</itunes:duration>
      <itunes:image href="https://static.media.ccc.de/media/events/fiffkon/2026/68-cdc08eb6-6610-55ff-8767-4400ab7d0d0f.jpg"/>
    </item>
    <item>
      <title>Cyberpeace-Slam (fiffkon26)</title>
      <link>https://media.ccc.de/v/fiffkon26-70-cyberpeace-slam</link>
      <description>Cyberpeace ist die Gegenposition zu Cyberkrieg und zur Digitalisierung des Kriegs überhaupt, Verschiedene Aspekte der Problematik werden im einstündigen Cyberpeace-Slam beleuchtet, der aus 3 Kurzvorträgen von je 7 Minuten besteht plus Diskussion.

Cyberpeace ist im engeren Sinne die Gegenposition zu allem, was unter Cyberkrieg subsumiert wird: Spionage, Sabotage, Propaganda, Desinformation, Destabilisierung und Terror mit den Mitteln der Digitalisierung und seit Neuestem der Künstlichen Intelligenz. Einzelne Cyberattacken können schon große Schäden anrichten. Im großen Maßstab und im Verbund mit Killerdrohnen oder selbst auch mit traditionellen Waffensystemen bilden sie eine besonders perfide Art der Kriegsführung. Die Forderung dagegen lautet kein Cyberkrieg, keine Digitalisierung des Kriegs, kein Krieg, sondern eine friedliche und für alle Menschen lebenswerte Welt. Cyberpeace umfasst deshalb auch den Weg zum Frieden im Zeichen der fortschreitenden Digitalisierung. Verschiedene Aspekte der Problematik werden im einstündigen Cyberpeace-Slam beleuchtet, der aus drei zugespitzten, unterhaltsam gestalteten und gern auch provokativen Kurzvorträgen von je 7 Minuten besteht plus etwa 30 Minuten Zeit für Diskussion.

## Die Protagonist:innen und Vorträge ##

**Jennifer Menninger – Killerroboter stoppen. Zum Stand der Regulierung von autonomen Waffen**
     Die internationale Gemeinschaft steht vor der Chance, in diesem Jahr Verhandlungen über einen rechtlich verbindlichen Vertrag zu autonomen Waffensystemen zu beginnen. Wo steht dieser Prozess aktuell? Welche Positionen blockieren Fortschritte, und wie können wir politischen Druck aufbauen, um eine internationale Regulierung zu erreichen?

**Marieke Petersen und Wiebke Dönnebrink – Hackt kaputt, was euch kaputt macht?**
     Stell dir vor, du findest eine Software-Schwachstelle, meldest sie und eine Woche später steht die Polizei vor der Tür. Laptop, Telefon, smarter Kühlschrank und Raspberry Pi: beschlagnahmt. Willkommen bei Spaß mit §202c. In anderen Staaten in der EU ist ethisches Hacken bereits legal, in Deutschland wird das Thema auf die lange (Regierungs-)Bank geschoben. Wir (Gesellschaft für Informatik, LOAD und andere) haben daher Vorschläge entwickelt, wie ein reformiertes Computerstrafrecht aussehen kann, und wollen diese mit euch diskutieren.

**Rainer Rehak – Schrödingers KI mit Todesfolge**
     KI-Systeme finden zunehmend Einsatz in bewaffneten Konflikten, etwa zur Zielauswahl im Gaza-Genozid durch Israel. Einerseits wird dann von hochmodernen „gezielten Tötungen“ oder „Präzisionsschlägen“ gesprochen, andererseits von ungenauen statistischen Blackbox-Systemen. Allerdings kann nicht beides gleichzeitig richtig sein – genau und ungenau. Der Kurzvortrag erläutert, wie der „KI“-Begriff offenbar strategisch mehrdeutig verwendet wird, um den KI-Einsatz einerseits zu rechtfertigen (Genauigkeit) und andererseits zivile Opfer als Ausnahmen und Fehler zu behandeln (Ungenauigkeit).

Moderation: Hans-Jörg Kreowski und Margita Zallmann

Licensed to the public under https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/
about this event: https://fahrplan.2026.fiffkon.de/fiffkon26/talk/VPNNTF/
</description>
      <enclosure url="https://cdn.media.ccc.de/events/fiffkon/2026/h264-sd/fiffkon26-70-deu-Cyberpeace-Slam_sd.mp4"
        length="154302230"
        type="video/mp4"/>
      <pubDate>Fri, 30 Oct 2026 20:00:00 +0100</pubDate>
      <guid isPermaLink="true">https://cdn.media.ccc.de/events/fiffkon/2026/h264-sd/fiffkon26-70-deu-Cyberpeace-Slam_sd.mp4?1793476025</guid>
      <dc:identifier>36b58d3d-7473-5e04-a8aa-3a7bcf807c5c</dc:identifier>
      <dc:date>2026-10-30T20:00:00+01:00</dc:date>
      <itunes:author>Hans-Jörg Kreowski, Jennifer Menninger, Rainer Rehak, Wiebke Dönnebrink, Marieke Petersen, Margita Zallmann</itunes:author>
      <itunes:explicit>No</itunes:explicit>
      <itunes:keywords>70, 2026, fiffkon26, Programm, Delphi Saal, fiffkon26-deu, Day 1</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Cyberpeace ist die Gegenposition zu Cyberkrieg und zur Digitalisierung des Kriegs überhaupt, Verschiedene Aspekte der Problematik werden im einstündigen Cyberpeace-Slam beleuchtet, der aus 3 Kurzvorträgen von je 7 Minuten besteht plus Diskussion.

Cyberpeace ist im engeren Sinne die Gegenposition zu allem, was unter Cyberkrieg subsumiert wird: Spionage, Sabotage, Propaganda, Desinformation, Destabilisierung und Terror mit den Mitteln der Digitalisierung und seit Neuestem der Künstlichen Intelligenz. Einzelne Cyberattacken können schon große Schäden anrichten. Im großen Maßstab und im Verbund mit Killerdrohnen oder selbst auch mit traditionellen Waffensystemen bilden sie eine besonders perfide Art der Kriegsführung. Die Forderung dagegen lautet kein Cyberkrieg, keine Digitalisierung des Kriegs, kein Krieg, sondern eine friedliche und für alle Menschen lebenswerte Welt. Cyberpeace umfasst deshalb auch den Weg zum Frieden im Zeichen der fortschreitenden Digitalisierung. Verschiedene Aspekte der Problematik werden im einstündigen Cyberpeace-Slam beleuchtet, der aus drei zugespitzten, unterhaltsam gestalteten und gern auch provokativen Kurzvorträgen von je 7 Minuten besteht plus etwa 30 Minuten Zeit für Diskussion.

## Die Protagonist:innen und Vorträge ##

**Jennifer Menninger – Killerroboter stoppen. Zum Stand der Regulierung von autonomen Waffen**
     Die internationale Gemeinschaft steht vor der Chance, in diesem Jahr Verhandlungen über einen rechtlich verbindlichen Vertrag zu autonomen Waffensystemen zu beginnen. Wo steht dieser Prozess aktuell? Welche Positionen blockieren Fortschritte, und wie können wir politischen Druck aufbauen, um eine internationale Regulierung zu erreichen?

**Marieke Petersen und Wiebke Dönnebrink – Hackt kaputt, was euch kaputt macht?**
     Stell dir vor, du findest eine Software-Schwachstelle, meldest sie und eine Woche später steht die Polizei vor der Tür. Laptop, Telefon, smarter Kühlschrank und Raspberry Pi: beschlagnahmt. Willkommen bei Spaß mit §202c. In anderen Staaten in der EU ist ethisches Hacken bereits legal, in Deutschland wird das Thema auf die lange (Regierungs-)Bank geschoben. Wir (Gesellschaft für Informatik, LOAD und andere) haben daher Vorschläge entwickelt, wie ein reformiertes Computerstrafrecht aussehen kann, und wollen diese mit euch diskutieren.

**Rainer Rehak – Schrödingers KI mit Todesfolge**
     KI-Systeme finden zunehmend Einsatz in bewaffneten Konflikten, etwa zur Zielauswahl im Gaza-Genozid durch Israel. Einerseits wird dann von hochmodernen „gezielten Tötungen“ oder „Präzisionsschlägen“ gesprochen, andererseits von ungenauen statistischen Blackbox-Systemen. Allerdings kann nicht beides gleichzeitig richtig sein – genau und ungenau. Der Kurzvortrag erläutert, wie der „KI“-Begriff offenbar strategisch mehrdeutig verwendet wird, um den KI-Einsatz einerseits zu rechtfertigen (Genauigkeit) und andererseits zivile Opfer als Ausnahmen und Fehler zu behandeln (Ungenauigkeit).

Moderation: Hans-Jörg Kreowski und Margita Zallmann

Licensed to the public under https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/
about this event: https://fahrplan.2026.fiffkon.de/fiffkon26/talk/VPNNTF/
</itunes:summary>
      <itunes:duration>00:59:00</itunes:duration>
      <itunes:image href="https://static.media.ccc.de/media/events/fiffkon/2026/70-36b58d3d-7473-5e04-a8aa-3a7bcf807c5c.jpg"/>
    </item>
    <item>
      <title>Common Ground, Common Cloud – Community Data Center als Antwort auf Machtasymmetrien und Polykrise (fiffkon26)</title>
      <link>https://media.ccc.de/v/fiffkon26-80-common-ground-common-cloud-community-data-center-als-antwort-auf-machtasymmetrien-und-polykrise</link>
      <description>Rechenzentren (RZ) sind das physische Rückgrat vieler digitaler Anwendungen. Sie stehen an der Schnittstelle von Digitalisierung, Energieversorgung, Klimawandel, globalen Lieferketten und Sicherheitspolitik (Edwards et al., 2024). An Rechenzentren werden die Dynamiken der Polykrise besonders deutlich: Energieengpässe verteuern den energieintensiven Betrieb und erschweren gleichzeitig Klimaschutzmaßnahmen. Steigende Temperaturen und zunehmende Hitzeperioden erhöhen den Kühlbedarf von Servern und damit auch den Strom- und Wasserverbrauch. Zudem konkurrieren große RZ mit ihrem hohen Energie- und Wasserbedarf direkt mit den Bedürfnissen lokaler Akteur:innen und der Zivilgesellschaft. Störungen globaler Lieferketten und Handelseinschränkungen durch geopolitische Konflikte wirken sich auf die Verfügbarkeit von Hardware und Ersatzteilen sowie auf Cyberrisiken aus. 
RZ sind Orte, an denen sich die Machtkonzentration einiger weniger Big-Tech-Unternehmen materialisiert (Brodie, 2023). Sie kontrollieren große Teile der digitalen Wertschöpfungskette, von Daten über Algorithmen und Plattformen bis hin zur Recheninfrastruktur. Technologien und damit verbundene konventionelle Infrastrukturansätze von Big-Tech-Unternehmen tragen zur Rationalisierung und Verfestigung bestehender Herrschaftsstrukturen bei (Weizenbaum, 1978). Dabei sind die gesellschaftlichen Kosten und Nutzen von RZ weitestgehend ungleich verteilt. Lokale Gemeinden und Bürger:innen tragen häufig die direkten Umweltfolgen (Rehak, 2024), während die finanziellen Gewinne bei den Unternehmen und steuerlich anderswo anfallen. 
International formieren sich zunehmend Proteste gegen den Ausbau großer RZ. Allein in den USA beteiligen sich mittlerweile fast eine halbe Million Menschen an Protesten gegen RZ. Aber auch andernorts wie beispielsweise in Marseille, Dublin, Aragón und Ceará organisieren sich Bürger:innen (Dachwitz und Vorkul 2026). Auch in Deutschland nimmt der Widerstand gegen geplante Rechenzentren zu. Der Fall Maintal verdeutlicht exemplarisch, dass sich die Konflikte nicht auf die Infrastruktur beschränken, sondern Fragen der Energieversorgung, Umweltbelastung, kommunaler Mitbestimmung und demokratischer Legitimation betreffen (Ronge 2026).
Während viele Regierungen gerade erst den Regulierungsbedarf gegenüber RZ begreifen, haben sich über Jahre weltweit bereits diverse, gemeinschaftlich getragene RZ etabliert. Diese werden in diesem Beitrag unter dem Begriff Community Data Center (CDCe) zusammengefasst und als potenzielle Alternative zu den von Big-Tech-Unternehmen geprägten oligopolistischen Strukturen untersucht. Dennoch bleiben gemeinschaftlich getragene RZ bislang eine Nischenerscheinung und ihre Ausgestaltungsformen sind kaum systematisch erfasst. Daraus ergibt sich folgende Fragestellung für diesen Beitrag: Welche Gestaltungsmerkmale gemeinschaftlicher Rechenzentren lassen sich konzeptionell und empirisch identifizieren, und welche Potenziale und Grenzen weisen sie im Umgang mit den Dynamiken der Polykrise auf?
Zur Beantwortung dieser Frage erfolgt die Analyse in zwei Schritten. Erstens wird ein Möglichkeitsraum der Gestaltungsmerkmale für CDCe konstruiert, der die Bandbreite möglicher Ausprägungen systematisch beschreibt. Dieser Möglichkeitsraum leitet sich aus der Analyse realer Fallbeispiele (wie WOBCOM, dem feministischen Serverkollektiv actinomy in Bremen, Dataport in Norddeutschland und der Genossenschaft GAD eG) sowie aus 34 idealtypischen CDCe-Modellen ab, die im Rahmen partizipativer Workshops mit 130 Menschen erarbeitet wurden. Zweitens evaluieren wir kritisch, ob und inwiefern CDCe den Auswirkungen und krisenverstärkenden Dynamiken der Polykrise in lokalen Gemeinschaften entgegenwirken können.
Ziel des Beitrags ist die Entwicklung eines konzeptionellen Möglichkeitsraums gemeinschaftlicher Rechenzentren. Die resultierende Taxonomie schafft einen analytischen Rahmen, um unterschiedliche CDCe-Modelle hinsichtlich ihrer Potenziale und Grenzen im Umgang mit den Dynamiken der Polykrise systematisch zu vergleichen. Dadurch werden unterschiedliche Governance-, Eigentums- und Infrastrukturmodelle gemeinschaftlicher Rechenzentren sowie ihre jeweiligen Resilienzpotenziale systematisch vergleichbar gemacht. Zugleich macht sie sichtbar, unter welchen Bedingungen CDCe einen Beitrag zum Abbau bestehender Machtasymmetrien in der digitalen Infrastruktur leisten können.

Literaturverzeichnis

Brodie, P. (2023). Data infrastructure studies on an unequal planet. Big Data &amp; Society, 10(1), 20539517231182402. https://doi.org/10.1177/20539517231182402

Edwards, D., Cooper, Z. G. T., &amp; Hogan, M. (2025). The making of critical data center studies. Convergence: The International Journal of Research into New Media Technologies, 31(2), 429–446. https://doi.org/10.1177/13548565231224157

Rehak, R. (2024, September 30). On the (im)possibility of sustainable artificial intelligence. Internet Policy Review. https://policyreview.info/articles/news/impossibility-sustainable-artificial-intelligence/1804

Ronge, M. (2026, May 11). Planänderung bei Rechenzentrum in Maintal. hessenschau.de. https://www.hessenschau.de/wirtschaft/rechenzentrum-in-maintal-proteste-bringen-projekt-ins-stocken-v2,maintal-rechenzentrum-gestoppt-100.html

Vorkul, L., &amp; Dachwitz, I. (2026). Rechenzentren sind Vampire: Wo sich lokaler Widerstand gegen den KI-Hype formiert. netzpolitik.org. https://netzpolitik.org/2026/rechenzentren-sind-vampire-wo-sich-lokaler-widerstand-gegen-den-ki-hype-formiert/

Weizenbaum, J. (2023). Die Macht der Computer und die Ohnmacht der Vernunft (16. Aufl., U. Rennert, Übers.). Suhrkamp. (Originalwerk erschienen 1976)

Licensed to the public under https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/
about this event: https://fahrplan.2026.fiffkon.de/fiffkon26/talk/CCSB3D/
</description>
      <enclosure url="https://cdn.media.ccc.de/events/fiffkon/2026/h264-sd/fiffkon26-80-deu-Common_Ground_Common_Cloud_-_Community_Data_Center_als_Antwort_auf_Machtasymmetrien_und_Polykrise_sd.mp4"
        length="147910166"
        type="video/mp4"/>
      <pubDate>Sat, 31 Oct 2026 11:00:00 +0100</pubDate>
      <guid isPermaLink="true">https://cdn.media.ccc.de/events/fiffkon/2026/h264-sd/fiffkon26-80-deu-Common_Ground_Common_Cloud_-_Community_Data_Center_als_Antwort_auf_Machtasymmetrien_und_Polykrise_sd.mp4?1793475742</guid>
      <dc:identifier>da6d904c-d25b-5aa6-b2a2-eb179c5e31c3</dc:identifier>
      <dc:date>2026-10-31T11:00:00+01:00</dc:date>
      <itunes:author>Oliver Meurer, Tara Merk, André Ullrich</itunes:author>
      <itunes:explicit>No</itunes:explicit>
      <itunes:keywords>80, 2026, fiffkon26, Programm, Delphi Saal, fiffkon26-deu, Day 2</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Rechenzentren (RZ) sind das physische Rückgrat vieler digitaler Anwendungen. Sie stehen an der Schnittstelle von Digitalisierung, Energieversorgung, Klimawandel, globalen Lieferketten und Sicherheitspolitik (Edwards et al., 2024). An Rechenzentren werden die Dynamiken der Polykrise besonders deutlich: Energieengpässe verteuern den energieintensiven Betrieb und erschweren gleichzeitig Klimaschutzmaßnahmen. Steigende Temperaturen und zunehmende Hitzeperioden erhöhen den Kühlbedarf von Servern und damit auch den Strom- und Wasserverbrauch. Zudem konkurrieren große RZ mit ihrem hohen Energie- und Wasserbedarf direkt mit den Bedürfnissen lokaler Akteur:innen und der Zivilgesellschaft. Störungen globaler Lieferketten und Handelseinschränkungen durch geopolitische Konflikte wirken sich auf die Verfügbarkeit von Hardware und Ersatzteilen sowie auf Cyberrisiken aus. 
RZ sind Orte, an denen sich die Machtkonzentration einiger weniger Big-Tech-Unternehmen materialisiert (Brodie, 2023). Sie kontrollieren große Teile der digitalen Wertschöpfungskette, von Daten über Algorithmen und Plattformen bis hin zur Recheninfrastruktur. Technologien und damit verbundene konventionelle Infrastrukturansätze von Big-Tech-Unternehmen tragen zur Rationalisierung und Verfestigung bestehender Herrschaftsstrukturen bei (Weizenbaum, 1978). Dabei sind die gesellschaftlichen Kosten und Nutzen von RZ weitestgehend ungleich verteilt. Lokale Gemeinden und Bürger:innen tragen häufig die direkten Umweltfolgen (Rehak, 2024), während die finanziellen Gewinne bei den Unternehmen und steuerlich anderswo anfallen. 
International formieren sich zunehmend Proteste gegen den Ausbau großer RZ. Allein in den USA beteiligen sich mittlerweile fast eine halbe Million Menschen an Protesten gegen RZ. Aber auch andernorts wie beispielsweise in Marseille, Dublin, Aragón und Ceará organisieren sich Bürger:innen (Dachwitz und Vorkul 2026). Auch in Deutschland nimmt der Widerstand gegen geplante Rechenzentren zu. Der Fall Maintal verdeutlicht exemplarisch, dass sich die Konflikte nicht auf die Infrastruktur beschränken, sondern Fragen der Energieversorgung, Umweltbelastung, kommunaler Mitbestimmung und demokratischer Legitimation betreffen (Ronge 2026).
Während viele Regierungen gerade erst den Regulierungsbedarf gegenüber RZ begreifen, haben sich über Jahre weltweit bereits diverse, gemeinschaftlich getragene RZ etabliert. Diese werden in diesem Beitrag unter dem Begriff Community Data Center (CDCe) zusammengefasst und als potenzielle Alternative zu den von Big-Tech-Unternehmen geprägten oligopolistischen Strukturen untersucht. Dennoch bleiben gemeinschaftlich getragene RZ bislang eine Nischenerscheinung und ihre Ausgestaltungsformen sind kaum systematisch erfasst. Daraus ergibt sich folgende Fragestellung für diesen Beitrag: Welche Gestaltungsmerkmale gemeinschaftlicher Rechenzentren lassen sich konzeptionell und empirisch identifizieren, und welche Potenziale und Grenzen weisen sie im Umgang mit den Dynamiken der Polykrise auf?
Zur Beantwortung dieser Frage erfolgt die Analyse in zwei Schritten. Erstens wird ein Möglichkeitsraum der Gestaltungsmerkmale für CDCe konstruiert, der die Bandbreite möglicher Ausprägungen systematisch beschreibt. Dieser Möglichkeitsraum leitet sich aus der Analyse realer Fallbeispiele (wie WOBCOM, dem feministischen Serverkollektiv actinomy in Bremen, Dataport in Norddeutschland und der Genossenschaft GAD eG) sowie aus 34 idealtypischen CDCe-Modellen ab, die im Rahmen partizipativer Workshops mit 130 Menschen erarbeitet wurden. Zweitens evaluieren wir kritisch, ob und inwiefern CDCe den Auswirkungen und krisenverstärkenden Dynamiken der Polykrise in lokalen Gemeinschaften entgegenwirken können.
Ziel des Beitrags ist die Entwicklung eines konzeptionellen Möglichkeitsraums gemeinschaftlicher Rechenzentren. Die resultierende Taxonomie schafft einen analytischen Rahmen, um unterschiedliche CDCe-Modelle hinsichtlich ihrer Potenziale und Grenzen im Umgang mit den Dynamiken der Polykrise systematisch zu vergleichen. Dadurch werden unterschiedliche Governance-, Eigentums- und Infrastrukturmodelle gemeinschaftlicher Rechenzentren sowie ihre jeweiligen Resilienzpotenziale systematisch vergleichbar gemacht. Zugleich macht sie sichtbar, unter welchen Bedingungen CDCe einen Beitrag zum Abbau bestehender Machtasymmetrien in der digitalen Infrastruktur leisten können.

Literaturverzeichnis

Brodie, P. (2023). Data infrastructure studies on an unequal planet. Big Data &amp; Society, 10(1), 20539517231182402. https://doi.org/10.1177/20539517231182402

Edwards, D., Cooper, Z. G. T., &amp; Hogan, M. (2025). The making of critical data center studies. Convergence: The International Journal of Research into New Media Technologies, 31(2), 429–446. https://doi.org/10.1177/13548565231224157

Rehak, R. (2024, September 30). On the (im)possibility of sustainable artificial intelligence. Internet Policy Review. https://policyreview.info/articles/news/impossibility-sustainable-artificial-intelligence/1804

Ronge, M. (2026, May 11). Planänderung bei Rechenzentrum in Maintal. hessenschau.de. https://www.hessenschau.de/wirtschaft/rechenzentrum-in-maintal-proteste-bringen-projekt-ins-stocken-v2,maintal-rechenzentrum-gestoppt-100.html

Vorkul, L., &amp; Dachwitz, I. (2026). Rechenzentren sind Vampire: Wo sich lokaler Widerstand gegen den KI-Hype formiert. netzpolitik.org. https://netzpolitik.org/2026/rechenzentren-sind-vampire-wo-sich-lokaler-widerstand-gegen-den-ki-hype-formiert/

Weizenbaum, J. (2023). Die Macht der Computer und die Ohnmacht der Vernunft (16. Aufl., U. Rennert, Übers.). Suhrkamp. (Originalwerk erschienen 1976)

Licensed to the public under https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/
about this event: https://fahrplan.2026.fiffkon.de/fiffkon26/talk/CCSB3D/
</itunes:summary>
      <itunes:duration>00:47:34</itunes:duration>
      <itunes:image href="https://static.media.ccc.de/media/events/fiffkon/2026/80-da6d904c-d25b-5aa6-b2a2-eb179c5e31c3.jpg"/>
    </item>
    <item>
      <title>Small AI – Über die Vorteile kleiner IT-Systeme (fiffkon26)</title>
      <link>https://media.ccc.de/v/fiffkon26-73-small-ai-ber-die-vorteile-kleiner-it-systeme</link>
      <description>Das Kernproblem von IT-Systemen und damit auch KI ist Größe bzw. Komplexität, aber es geht ja auch anders.

In diesem Beitrag wird „Small AI“ als Denk- und Designansatz vorgestellt, mit dem wir dem aktuellen fatalen „Bigger is better“-Trend bei der Entwicklung (generativer) KI entgegenwirken können. Wir stellen verschiedene Dimensionen von „Small AI“ vor: zunächst im Hinblick auf die Größe der Modelle, da kleinere Modelle sowohl für das Training als auch für die Inferenz weniger Rechenressourcen benötigen und somit einen geringeren ökologischen Fußabdruck hinterlassen. Wir erweitern die Bedeutung von „Kleinheit“ jedoch so, dass sie auch auf politische, epistemische und kulturelle Bereiche Anwendung findet. In diesem Sinne stellt „Small AI“ einen alternativen Leitgedanken für konviviale und postwachstumskompatible IT-Entwicklung dar, die sich auf low-tech und „small is beautiful“ (E. F. Schumacher) stützt. Der Beitrag möchte diejenigen, die mit bzw. für KI gestalten inspirieren und stellt „Small AI“ als einen reflektierten Technikpfad hin zu einer pluralen und lebenswerten Welt vor.

Licensed to the public under https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/
about this event: https://fahrplan.2026.fiffkon.de/fiffkon26/talk/TQCNGX/
</description>
      <enclosure url="https://cdn.media.ccc.de/events/fiffkon/2026/h264-sd/fiffkon26-73-deu-Small_AI_-_Ueber_die_Vorteile_kleiner_IT-Systeme_sd.mp4"
        length="76436820"
        type="video/mp4"/>
      <pubDate>Sat, 31 Oct 2026 10:00:00 +0100</pubDate>
      <guid isPermaLink="true">https://cdn.media.ccc.de/events/fiffkon/2026/h264-sd/fiffkon26-73-deu-Small_AI_-_Ueber_die_Vorteile_kleiner_IT-Systeme_sd.mp4?1793474548</guid>
      <dc:identifier>241ed7cb-4c5e-5f2f-aeb6-a0d562a4a208</dc:identifier>
      <dc:date>2026-10-31T10:00:00+01:00</dc:date>
      <itunes:author>Rainer Rehak</itunes:author>
      <itunes:explicit>No</itunes:explicit>
      <itunes:keywords>73, 2026, fiffkon26, Programm, Delphi Saal, fiffkon26-deu, Day 2</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Das Kernproblem von IT-Systemen und damit auch KI ist Größe bzw. Komplexität, aber es geht ja auch anders.

In diesem Beitrag wird „Small AI“ als Denk- und Designansatz vorgestellt, mit dem wir dem aktuellen fatalen „Bigger is better“-Trend bei der Entwicklung (generativer) KI entgegenwirken können. Wir stellen verschiedene Dimensionen von „Small AI“ vor: zunächst im Hinblick auf die Größe der Modelle, da kleinere Modelle sowohl für das Training als auch für die Inferenz weniger Rechenressourcen benötigen und somit einen geringeren ökologischen Fußabdruck hinterlassen. Wir erweitern die Bedeutung von „Kleinheit“ jedoch so, dass sie auch auf politische, epistemische und kulturelle Bereiche Anwendung findet. In diesem Sinne stellt „Small AI“ einen alternativen Leitgedanken für konviviale und postwachstumskompatible IT-Entwicklung dar, die sich auf low-tech und „small is beautiful“ (E. F. Schumacher) stützt. Der Beitrag möchte diejenigen, die mit bzw. für KI gestalten inspirieren und stellt „Small AI“ als einen reflektierten Technikpfad hin zu einer pluralen und lebenswerten Welt vor.

Licensed to the public under https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/
about this event: https://fahrplan.2026.fiffkon.de/fiffkon26/talk/TQCNGX/
</itunes:summary>
      <itunes:duration>00:25:11</itunes:duration>
      <itunes:image href="https://static.media.ccc.de/media/events/fiffkon/2026/73-241ed7cb-4c5e-5f2f-aeb6-a0d562a4a208.jpg"/>
    </item>
    <item>
      <title>Keynote: Wohin, Künstliche Intelligenz? Wege finden in der Polykrise (fiffkon26)</title>
      <link>https://media.ccc.de/v/fiffkon26-89-keynote-wohin-knstliche-intelligenz-wege-finden-in-der-polykrise</link>
      <description>Dieser Vortrag versteht sich als Einladung und Ermutigung, sich zu engagieren und je nach fachlichem Blickwinkel Beiträge zu leisten, die in der Gesamtheit zu einer stimmigen Vision für die Zukunft führen und sich als Grundlage für weitere Aktionen eignen.

Die Lage ist widersprüchlich: Immer mehr Einzelpersonen sind fasziniert von den bewundernswerten Leistungen von Künstlicher Intelligenz, Institutionen jeglicher Art stellen sich auf den Einsatz von Künstlicher Intelligenz um. Zugleich häufen sich erschreckende Nachrichten – von den Konsequenzen für menschliche Kompetenz und Kreativität, von der Unterminierung von menschlichen Entscheidungsprozessen und Verantwortung, von neuartigen, durch KI ermöglichten Herrschaftsformen, vom unerhörten Ressourcenverbrauch der Technologie und von der allgemeinen Bedrohung durch quasi-autonome KI-Systeme. Die Geschwindigkeit der KI-Entwicklung, die ungeheure Präsenz von Geld und Macht sowie die Uneinsichtigkeit von Teilen der Politik führen bei vielen zu einem Gefühl von Ohnmacht und Resignation.

In dieser Lage sind alle Professionellen im Umfeld der Informationstechnik dringend aufgerufen, sich in der Diskussion um KI zu engagieren, die Technnologie für Außenstehende verständlich zu machen und Kriterien für ihren Einsatz zu entwickeln. Dabei muss klar sein: KI ist nicht gleich KI. Die Eigenschaften von herkömmlichen „kleinen“ KI-Systemen unterscheiden sich wesentlich von den aktuellen _Large Language Models (LLMs)_, die hier im Fokus stehen.

_Menschenzentrierte Künstliche Intelligenz_ (human centric AI) steht für die Hoffnung, die Belange der Menschheit in den Mittelpunkt zu stellen. Dem liegt ein Menschenbild zugrunde, bei dem der Mensch nicht isoliert betrachtet wird, sondern integriert in seiner Umwelt mit allen Lebewesen. KI-Systeme sollen dazu dienen, unsere Lebensgrundlagen zu erhalten und unsere Lebensmöglichkeiten zu entfalten. Das betrifft Technikentwicklung und -nutzung. Die Frage ist nicht nur: „Was kann KI?“, sondern vor allem: „Wozu wollen wir KI nutzen?“ und „Wo setzen wir für KI Grenzen?“.

Menschenzentrierte KI findet sich zur Zeit in Ansätzen in Philosophie, Sozialwissenschaften und Politik. Die Herausforderung ist, sie zu konkretisieren und als Grundlage für Technikentwicklung und -einsatz als _menschenzentrierte Systementwicklung_ methodisch umzusetzen. Das erfordert eine Erneuerung und Weiterentwicklung der Ansätze zur menschenzentrierten Systementwicklung der 80er und 90er Jahre. Während damals der Fokus auf sinnvolle Einbettung von Softwaresystemen in Arbeits- und Kommunikationsprozesse lag, geht es heute um den Schutz von menschlichen Belangen insgesamt.

Dazu ist eine neue Wertediskussion notwendig, die geeignet ist, sich über Differenzen von Ethnien, Religionen, Ideologien und Weltanschauungen hinweg zu verständigen. Ausgangspunkte dafür sind Wertvorstellungen wie _Nachhaltigkeit_ und _Resilienz_, die heute immer stärker auch für die Gestaltung und den Einsatz von IT-Systemen Bedeutung gewinnen.

Der Schlüsselbegriff, um die Überlebensbelange von Menschen im Zusammenhang mit Technikentwicklung und -Einsatz zu thematisieren, ist die _Konvivialität_.

Dieser Vortrag versteht sich als Einladung und Ermutigung, sich zu engagieren und je nach fachlichem Blickwinkel Beiträge zu leisten, die in der Gesamtheit zu einer stimmigen Vision für die Zukunft führen und sich als Grundlage für weitere Aktionen eignen.

Licensed to the public under https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/
about this event: https://fahrplan.2026.fiffkon.de/fiffkon26/talk/BCBSVL/
</description>
      <enclosure url="https://cdn.media.ccc.de/events/fiffkon/2026/h264-sd/fiffkon26-89-deu-Keynote_Wohin_Kuenstliche_Intelligenz_Wege_finden_in_der_Polykrise_sd.mp4"
        length="63081967"
        type="video/mp4"/>
      <pubDate>Fri, 30 Oct 2026 18:20:00 +0100</pubDate>
      <guid isPermaLink="true">https://cdn.media.ccc.de/events/fiffkon/2026/h264-sd/fiffkon26-89-deu-Keynote_Wohin_Kuenstliche_Intelligenz_Wege_finden_in_der_Polykrise_sd.mp4?1793474213</guid>
      <dc:identifier>ac601df9-1365-5238-9a1d-57bbbaf9c915</dc:identifier>
      <dc:date>2026-10-30T18:20:00+01:00</dc:date>
      <itunes:author>Christiane Floyd</itunes:author>
      <itunes:explicit>No</itunes:explicit>
      <itunes:keywords>89, 2026, fiffkon26, Programm, Delphi Saal, fiffkon26-deu, Day 1</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Dieser Vortrag versteht sich als Einladung und Ermutigung, sich zu engagieren und je nach fachlichem Blickwinkel Beiträge zu leisten, die in der Gesamtheit zu einer stimmigen Vision für die Zukunft führen und sich als Grundlage für weitere Aktionen eignen.

Die Lage ist widersprüchlich: Immer mehr Einzelpersonen sind fasziniert von den bewundernswerten Leistungen von Künstlicher Intelligenz, Institutionen jeglicher Art stellen sich auf den Einsatz von Künstlicher Intelligenz um. Zugleich häufen sich erschreckende Nachrichten – von den Konsequenzen für menschliche Kompetenz und Kreativität, von der Unterminierung von menschlichen Entscheidungsprozessen und Verantwortung, von neuartigen, durch KI ermöglichten Herrschaftsformen, vom unerhörten Ressourcenverbrauch der Technologie und von der allgemeinen Bedrohung durch quasi-autonome KI-Systeme. Die Geschwindigkeit der KI-Entwicklung, die ungeheure Präsenz von Geld und Macht sowie die Uneinsichtigkeit von Teilen der Politik führen bei vielen zu einem Gefühl von Ohnmacht und Resignation.

In dieser Lage sind alle Professionellen im Umfeld der Informationstechnik dringend aufgerufen, sich in der Diskussion um KI zu engagieren, die Technnologie für Außenstehende verständlich zu machen und Kriterien für ihren Einsatz zu entwickeln. Dabei muss klar sein: KI ist nicht gleich KI. Die Eigenschaften von herkömmlichen „kleinen“ KI-Systemen unterscheiden sich wesentlich von den aktuellen _Large Language Models (LLMs)_, die hier im Fokus stehen.

_Menschenzentrierte Künstliche Intelligenz_ (human centric AI) steht für die Hoffnung, die Belange der Menschheit in den Mittelpunkt zu stellen. Dem liegt ein Menschenbild zugrunde, bei dem der Mensch nicht isoliert betrachtet wird, sondern integriert in seiner Umwelt mit allen Lebewesen. KI-Systeme sollen dazu dienen, unsere Lebensgrundlagen zu erhalten und unsere Lebensmöglichkeiten zu entfalten. Das betrifft Technikentwicklung und -nutzung. Die Frage ist nicht nur: „Was kann KI?“, sondern vor allem: „Wozu wollen wir KI nutzen?“ und „Wo setzen wir für KI Grenzen?“.

Menschenzentrierte KI findet sich zur Zeit in Ansätzen in Philosophie, Sozialwissenschaften und Politik. Die Herausforderung ist, sie zu konkretisieren und als Grundlage für Technikentwicklung und -einsatz als _menschenzentrierte Systementwicklung_ methodisch umzusetzen. Das erfordert eine Erneuerung und Weiterentwicklung der Ansätze zur menschenzentrierten Systementwicklung der 80er und 90er Jahre. Während damals der Fokus auf sinnvolle Einbettung von Softwaresystemen in Arbeits- und Kommunikationsprozesse lag, geht es heute um den Schutz von menschlichen Belangen insgesamt.

Dazu ist eine neue Wertediskussion notwendig, die geeignet ist, sich über Differenzen von Ethnien, Religionen, Ideologien und Weltanschauungen hinweg zu verständigen. Ausgangspunkte dafür sind Wertvorstellungen wie _Nachhaltigkeit_ und _Resilienz_, die heute immer stärker auch für die Gestaltung und den Einsatz von IT-Systemen Bedeutung gewinnen.

Der Schlüsselbegriff, um die Überlebensbelange von Menschen im Zusammenhang mit Technikentwicklung und -Einsatz zu thematisieren, ist die _Konvivialität_.

Dieser Vortrag versteht sich als Einladung und Ermutigung, sich zu engagieren und je nach fachlichem Blickwinkel Beiträge zu leisten, die in der Gesamtheit zu einer stimmigen Vision für die Zukunft führen und sich als Grundlage für weitere Aktionen eignen.

Licensed to the public under https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/
about this event: https://fahrplan.2026.fiffkon.de/fiffkon26/talk/BCBSVL/
</itunes:summary>
      <itunes:duration>00:33:31</itunes:duration>
      <itunes:image href="https://static.media.ccc.de/media/events/fiffkon/2026/89-ac601df9-1365-5238-9a1d-57bbbaf9c915.jpg"/>
    </item>
    <item>
      <title>Begrüßungsworte (fiffkon26)</title>
      <link>https://media.ccc.de/v/fiffkon26-99-begrungsworte</link>
      <description>Willkommen im Delphi

Licensed to the public under https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/
about this event: https://fahrplan.2026.fiffkon.de/fiffkon26/talk/MTDSY7/
</description>
      <enclosure url="https://cdn.media.ccc.de/events/fiffkon/2026/h264-sd/fiffkon26-99-deu-Begruessungsworte_sd.mp4"
        length="59333736"
        type="video/mp4"/>
      <pubDate>Fri, 30 Oct 2026 18:15:00 +0100</pubDate>
      <guid isPermaLink="true">https://cdn.media.ccc.de/events/fiffkon/2026/h264-sd/fiffkon26-99-deu-Begruessungsworte_sd.mp4?1793474209</guid>
      <dc:identifier>94538204-20dc-513f-8045-4ece97dff786</dc:identifier>
      <dc:date>2026-10-30T18:15:00+01:00</dc:date>
      <itunes:author>Stefan Hügel</itunes:author>
      <itunes:explicit>No</itunes:explicit>
      <itunes:keywords>99, 2026, fiffkon26, Programm, Delphi Saal, fiffkon26-deu, Day 1</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Willkommen im Delphi

Licensed to the public under https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/
about this event: https://fahrplan.2026.fiffkon.de/fiffkon26/talk/MTDSY7/
</itunes:summary>
      <itunes:duration>00:25:12</itunes:duration>
      <itunes:image href="https://static.media.ccc.de/media/events/fiffkon/2026/99-94538204-20dc-513f-8045-4ece97dff786.jpg"/>
    </item>
    <item>
      <title>Keynote: Jetzt einsatzbereit – Was sich an digitaler Dauerbeobachtung zusammenbraut (fiffkon26)</title>
      <link>https://media.ccc.de/v/fiffkon26-100-keynote-jetzt-einsatzbereit-was-sich-an-digitaler-dauerbeobachtung-zusammenbraut</link>
      <description>Während alle noch über die Tech-Bros und ihre Super-Intelligenzen reden und sich ansonsten die Wunden der letzten Krise lecken, ist eine ziemlich geräuschlose digitale Aufrüstungsrunde bei deutschen Polizeien und Geheimdiensten im Gange, die ihresgleichen sucht. Die Bundesländer verordneten ihren Polizeien die Erlaubnis für automatisierte Datenanalysen, Verhaltensscanner, biometrische Fernidentifizierung und natürlich noch mehr Staatstrojaner. Ein erstaunlicher Ausbau der Geheimdienste des Bundes steht an, und der Hackback ist auch fast schon beschlossene Sache. Darüber müssen wir reden.

Constanze Kurz ist im Beirat des FIfF.

Licensed to the public under https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/
about this event: https://fahrplan.2026.fiffkon.de/fiffkon26/talk/ZNSRHC/
</description>
      <enclosure url="https://cdn.media.ccc.de/events/fiffkon/2026/h264-sd/fiffkon26-100-deu-Keynote_Jetzt_einsatzbereit_-_Was_sich_an_digitaler_Dauerbeobachtung_zusammenbraut_sd.mp4"
        length="54759654"
        type="video/mp4"/>
      <pubDate>Fri, 30 Oct 2026 19:00:00 +0100</pubDate>
      <guid isPermaLink="true">https://cdn.media.ccc.de/events/fiffkon/2026/h264-sd/fiffkon26-100-deu-Keynote_Jetzt_einsatzbereit_-_Was_sich_an_digitaler_Dauerbeobachtung_zusammenbraut_sd.mp4?1793474218</guid>
      <dc:identifier>9a73fb6b-469b-535f-bfc6-722ce301dfc1</dc:identifier>
      <dc:date>2026-10-30T19:00:00+01:00</dc:date>
      <itunes:author>Constanze Kurz</itunes:author>
      <itunes:explicit>No</itunes:explicit>
      <itunes:keywords>100, 2026, fiffkon26, Programm, Delphi Saal, fiffkon26-deu, Day 1</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Während alle noch über die Tech-Bros und ihre Super-Intelligenzen reden und sich ansonsten die Wunden der letzten Krise lecken, ist eine ziemlich geräuschlose digitale Aufrüstungsrunde bei deutschen Polizeien und Geheimdiensten im Gange, die ihresgleichen sucht. Die Bundesländer verordneten ihren Polizeien die Erlaubnis für automatisierte Datenanalysen, Verhaltensscanner, biometrische Fernidentifizierung und natürlich noch mehr Staatstrojaner. Ein erstaunlicher Ausbau der Geheimdienste des Bundes steht an, und der Hackback ist auch fast schon beschlossene Sache. Darüber müssen wir reden.

Constanze Kurz ist im Beirat des FIfF.

Licensed to the public under https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/
about this event: https://fahrplan.2026.fiffkon.de/fiffkon26/talk/ZNSRHC/
</itunes:summary>
      <itunes:duration>00:25:28</itunes:duration>
      <itunes:image href="https://static.media.ccc.de/media/events/fiffkon/2026/100-9a73fb6b-469b-535f-bfc6-722ce301dfc1.jpg"/>
    </item>
    <generator>media.ccc.de / RSS 0.3.3</generator>
    <itunes:category text="Technology"/>
    <itunes:image href="https://static.media.ccc.de/media/events/fiffkon/2026/logo.png"/>
    <itunes:owner>
      <itunes:name>CCC media team</itunes:name>
      <itunes:email>media@c3voc.de</itunes:email>
    </itunes:owner>
    <itunes:author>CCC media team</itunes:author>
    <itunes:explicit>No</itunes:explicit>
    <itunes:keywords>CCC Congress Hacking Security Netzpolitik</itunes:keywords>
    <itunes:subtitle>A wide variety of video material distributed by the CCC. All content is taken from cdn.media.ccc.de and media.ccc.de</itunes:subtitle>
    <itunes:summary>A wide variety of video material distributed by the Chaos Computer Club. This feed contains all events from fiffkon26 as mp4</itunes:summary>
  </channel>
</rss>